AZO führt mit Abgeordneten Gespräche über politische Rahmenbedingungen für Unternehmen im ländlichen Raum

Wo die mittelständische Wirtschaft und deren Mitarbeiter in der Region der Schuh drückt, gab die AZO-Unternehmensleitung Vertretern von Bundes- und Landespolitik vergangene Woche mit auf den Weg nach Berlin beziehungsweise Stuttgart. Zu Gast in Osterburken waren die Bundestagsabgeordnete Margaret Horb MdB, der Landtagsabgeordnete Peter Hauk MdL und Dr. Mark Fraschka, Büroleiter von Nina Warken MdB.

Infrastruktur sei ein weites Feld, das nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche umfasse und in ländlichen Regionen oft nur unzureichend bestellt sei. Gar mancher Flecken liege hier brach, waren sich Unternehmensleitung und die Abgeordneten einig. „Zur Attraktivität des Wohnens und Arbeitens auf dem Land gehören ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr, die flächendeckende Versorgung mit moderner Kommunikationstechnologie, aber auch das ortsnahe Vorhandensein von Ärzten, Behörden, Banken und Schulen“ erläuterte Zimmermann.

Unter dem Stichwort Bürokratisierung erklärte Martin Brümmer, Leiter Personal und Finanzen, anhand zahlreicher Beispiele aus den vergangenen Jahren, wo seines Erachtens ein sehr hoher bürokratischer Aufwand entstanden ist.

Horb und Hauk fokussierten auf das konstruktive Miteinander von Politik und Wirtschaft, das zeige, wie stark wir in unserem ländlichen Raum aufgestellt sind. „Hier sitzen sich nicht Unternehmer und Politiker gegenüber, sondern Menschen, die mit ihren Familien fest verwurzelt in der Region leben und sich dafür einsetzen, dass sie auch eine Zukunft hat. Das schafft gegenseitiges Vertrauen und stärkt das Verantwortungsbewusstsein füreinander“, hob Denise Zimmermann hervor, die in dritter Generation das Familienunternehmen mitgestaltet.

Erhalt und Sicherung von Arbeitsplätzen, aber auch deren geführter gesicherter Ausbau liegen, so Peter Hauk, sowohl im Interesse der Wirtschaft als auch der Politik. Dafür sei das Unternehmen AZO, welches 1949 von den Eheleuten Adolf und Marianne Zimmermann gegründet wurde, ein Paradebeispiel. „Bei den jetzt weltweit über 1000 Arbeitnehmern stehen ebenso viele Familien hinter der Firma. Wenn man sich das vor Augen hält, wird klar, weshalb auf den ersten Blick eher wirtschaftsferne Themen wie Kindergärten oder Schulpartnerschaften für Unternehmen von Belang sind“, konkretisiert Horb. Die Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Frauen Union Neckar-Odenwald richtet ein besonderes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Unterstützung erfährt das Unternehmen auch durch Horb, die der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe angehört, in seinen Bemühungen um die langfristige Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland. So findet dieses Jahr ein deutsch-russischer Jugendaustausch statt, welcher jungen Menschen aus beiden Ländern die Möglichkeit eröffnet, das jeweils andere Land auf der Ausbildungsebene kennenzulernen.

Wie Margaret Horb begrüßt auch Peter Hauk besonders die enge Kooperation des Unternehmens mit Schulen und Hochschulen. Die Schulpartnerschaften mit AZO und das große Engagement im Ausbildungs-und Hochschulbereich von Firmeninhaber Robert Zimmermann als Hochschulratsvorsitzender der DHBW Mosbach zeige die starke Verwurzelung. Die Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft sei dafür unerlässlich.

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