Unsere Highlights auf der European Coatings Show 2019

in Nürnberg Halle 6, Stand 331

AZO, der Spezialist für automatisches Rohstoffhandling von Pulvern, Additiven, Pigmenten, Füllstoffen und Flüssigkeiten stellt auf der ECS 2019 aus. 
 
Auf unserem Messestand in Halle 6, Stand 331 zeigen wir Lösungen für das automatische Handling von Groß- und Mittelkomponenten sowie die Integration der Kleinmengen und Zutaten in den automatischen Prozess.
 

Über folgende Topthemen können Sie sich auf unserem Messestand informieren:

AZO, der Spezialist für automatische Rohstoff-Logistik von Schüttgütern und Flüssigkeiten, präsentiert auf der ECS 2019 seine neuste Anlagentechnologie: AZO®RoLog 2.0. Das System automatisiert den Dosierprozess von Kleinstmengen mit Hilfe einer Kombination aus neuester AZO-Technologie und bewährter Robotertechnik.
 
Das Dosieren von Kleinstmengen bis 10 kg wird bisher größtenteils manuell durch einen Bediener ausgeführt. Jede Komponente einer Rezeptur muss dabei von Hand gewogen und in den bestehenden Produktionsprozess eingeschleust werden. Vor allem bei hochkritischen oder gesundheitsschädlichen Stoffen in der Pharmazie, Chemie oder Nahrungsmittelherstellung kann dies zu einem Problem für den Bediener und die Produktsicherheit werden. Nur unter speziellen Schutzmaßnahmen sind solche Stoffe handhabbar. Außerdem besteht die Gefahr, dass komplexe Rezepturen nicht fortwährend exakt reproduziert werden können.
 
Vor diesem Hintergrund hat AZO die Lösung entwickelt und präsentiert: AZO®RoLog. Bei diesem System werden die Rohstoffe automatisch durch einen Roboter ein- bzw. ausgelagert und eine speziell entwickelte Dosiervorrichtung übernimmt das grammgenaue Dosieren der Einzelkomponenten. In der Version 2.0 konnten weitere Verbesserungen an den Dosierorganen und der gesamten Peripherie kosteneffizient umgesetzt werden.
 
AZO®RoLog - automatische Kleinmengendosierung
Die Rohstoffe, wie z. B. Pigmente, Aromen, Additive, Wirkstoffe etc. werden zunächst bedienergeführt in Dosier- und Lagereinheiten (DLE) zur automatischen Weiterverarbeitung bereitgestellt. Eine Sicherheitszelle grenzt den Automatisierungsbereich (Arbeitsbereich des Roboters) vom Produktionsumfeld ab. Diese bedienerlose Rohstofflogistik bietet einen optimalen Schutz für den Bediener und das Produkt. Der modulare Aufbau des Rohstoff-Lager-Modul (RLM) gewährleistet außerdem eine hohe Flexibilität in der Erweiterung der Rohstoffkomponenten.
 
Der Roboter stellt die Charge vollautomatisch zusammen, indem er die richtigen DLEs entsprechend der vorgegebenen Rezeptur bereitstellt. Aus diesen werden die geforderten Kleinstmengen zuverlässig an der Dosierstelle abgezogen und exakt dosiert. Dies führt zu reproduzierbaren Dosierergebnissen im Bereich von 50 g bis 10 kg. Nach Einwaage aller Komponenten in das Zielgebinde, wird dieses an einen Pufferbereich geliefert und dann der Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt.
 
AZO®RoLog steht nun unmittelbar zur Bearbeitung weiterer Produktionsaufträge bereit. Damit arbeitet das System effizient und ohne Zeitverlust. Bei kontinuierlicher Bereitstellung von Rohstoffen und Gebinden ist eine kosteneffiziente und flexible 24/7 Produktion möglich. Das AZO®RoLog System kann als Stand-alone Version oder in einem vollautomatisierten Materialfluss integriert betrieben werden.
 
Der Einfülltrichter dient zur Produktaufgabe von staub- und pulverförmigen sowie körnigen Schüttgütern in geschlossene Materialzuführsysteme wie beispielsweise pneumatische Fördersysteme. Es können Produkte aus Säcken, Kartons, Fässern oder ähnlichen Gebinden aufgegeben werden. Aufgrund der stark differierenden Qualitäts- und Hygieneanforderungen aus den verschiedenen Branchen werden die Einfülltrichter in unterschiedlichen Werkstoffen und Oberflächenausführungen angeboten.
 
Nach Öffnen des Einfülltrichterdeckels startet die Besaugung des Innenraums und verhindert so, dass beim Einschütten des Produkts Staub entweicht. Die Entstaubung kann, je nach Anforderung, entweder über einen angebauten Einzelfilter mit integrierter Filterabreinigung oder über eine zentrale Filterstation realisiert werden. Zur Austragsunterstützung bei schlecht rieselfähigen Schüttgütern, sind die Einfülltrichter mit Klopfern, Vibratoren, Vibrationsboden oder Belüftungsdüsen ausgestattet. Die Konstruktion kann durch entsprechende Flansche optimal auf nachfolgende Geräte, wie Schleusen oder Dosierschnecken ausgelegt werden. Die Aufstellung erfolgt je nach Kundenanforderung über Auflagepratzen, Konsolen oder in einem eigenen Gestell.
 
Ein integriertes Vibrationssieb verhindert, dass Packmittelreste und anderes unerwünschtes Grobgut in die Produktion gelangen. Durch Anordnung und Drehrichtung der Vibrationsmotoren sowie der Schwingelemente, entsteht auf dem Sieb eine definierte Förderrichtung des Produkts. Grobe Partikel die größer als die Maschenweite des Siebs sind, werden zum Grobgutauslauf gefördert und dort aussgeschleust. Die Vibrationsmotoren können in Neigung und Intensität variiert werden und sind so auf jedes Produkt einstellbar. Die Rundsiebe sind erhältlich mit einem Polyester-Kunststoffgewebe der Maschenweiten 2 bis 5mm oder mit speziellen Metallsieben in verschiedenen Maschenweiten mit maximal freier Siebfläche und ohne Drahtbruchrisiko.
 
Alle Tätigkeiten am neuen Einfülltrichter wie Einfüllen, Siebinspektion, Grobgutentsorgung und der Siebwechsel erfolgen von einer Seite. Ein Siebwechsel ist schnell und einfach unter Verwendung von Standardwerkzeug zu bewerkstelligen.
 
Die Durchsatzleistung variiert je nach Produkt und Maschenweite. Als Referenz dienen folgende Durchsatzleistungen: 4500 kg/h Weizenmehl bei einer Maschenweite von 3mm, 1700 kg/h Milchpulver bei einer Maschenweite von 5mm.
 
Einfülltrichter mit integriertem Vibrationssieb und automatischer Grobgutausschleusung
Einfülltrichter mit integriertem Vibrationssieb und automatischer Grobgutausschleusung
AZO Wirbelstrom-Siebmaschinen verbinden funktionssichere Technik mit hoher Leistung sowie einfacher Wartung und Reinigung. Die Siebmaschinen sind durch ihre kompakte Bauweise leicht in vorhandene Anlagen integrierbar. Die bewährte und preisgünstige Wirbelstrom-Siebmaschine Typ E ist sowohl in lackierter Ausführung als auch in Edelstahl verfügbar.
 
Typische Einsatzbereiche sind:
  • Kontrollsieben vor und während der Verarbeitung stellt sicher, dass keine Verunreinigungen, wie z. B. Sackfasern, Klumpen und Papierreste in die Produktion gelangen.
  • Kontrollsieben in Verbindung mit einem Metallausscheider vor dem Abfüllen und Verpacken gewährleistet, dass keine Fremdkörper in der Fertigware zurückbleiben.
  • Auflösen von Agglomeraten, die bei Sackware oder hygroskopischen Schüttgütern entstehen können. Die Klumpen werden ohne Produktverluste schonend aufgelöst.
  • Ausscheiden von Agglomeraten nach Trocknungsprozessen.
  • Fraktionieren von pulverförmigen Schüttgütern entsprechend der Korngrößen in verschiedene Fraktionen.
Kontrollsieben vor und während der Verarbeitung stellt sicher, dass keine Verunreinigungen, wie z. B. Sackfasern, Klumpen und Papierreste in die Produktion gelangen
Sieben mit Ultraschallunterstützung
Für bestimmte Anwendungsbereiche eignet sich der Einsatz von Ultraschall. Die Ultraschallanregung des Siebgewebes kann in den AZO Wirbelstrom-Siebmaschinen Typ E, DA, FA und RA eingesetzt bzw. nachgerüstet werden und bietet einige Vorteile:
  • Erhöhung der Siebleistung
  • Verbesserung der Trennschärfe
  • Verlängerung der Laufzeiten zwischen den Reinigungen
  • Einfache Nachrüstung vorhandener Maschinen
  • Der Konverter liegt außerhalb der Siebmaschine und befindet sich somit außerhalb des Pulverflusses.
 
Durch den Einsatz von Ultraschall wird das Edelstahlsieb in hochfrequente Schwingungen versetzt. Diese feinsten Schwingungen verhindern, dass Grenzkörner in den einzelnen Maschen des Siebgewebes stecken bleiben. Das Siebgewebe bleibt länger frei, wodurch sich die Trennschärfe deutlich verbessert. Dies kann auch zu einer Erhöhung der Siebleistung führen.
Das Ausbauen des Siebkorbs zu Reinigungszwecken ist wesentlich seltener erforderlich, wodurch sich die Standzeit des eingebauten Siebs deutlich erhöht.
 
Wirbelstrom-Siebmaschine mit angebautem Ultraschallkonverter
Wirbelstrom-Siebmaschine mit angebautem Ultraschallkonverter
  • Kastor Produktionsleitsystem – Anlagensteuerung und Visualisierung
      Anlagen steuern, visualisieren und protokollieren

    Durch die Kombination der innovativen Entwicklung Produktionsleitsystems Kastor mit einer Visualisierung, auf Basis von Standard-Tools, ergibt sich ein zentrales Produktionsleit- und Visualisierungssystem, das in der Lage ist, eine Vielzahl von Workflow-Steuerungen und -Kontrollen durchzuführen. Weiterhin bietet dieses zentrale System eine lückenlose Dokumentation der Produktionsabläufe z. B. mittels Chargenprotokolle, Ausbeute-Bilanzen und einer Langzeitarchivierung der gesammelten Daten. Darüber hinaus bietet es einen individuell konfigurierbaren Zugangsschutz.
     
  • Kastor T&T – Tracking&Tracing über ihren Produktionsworkflow
      um im Falle eines Falles alle Daten zur Hand zu haben

    Unsere Lösungen zur Dokumentation der Produktion und damit zur Chargenrückverfolgung garantieren Transparenz und Sicherheit. Eine Barcodeidentifikation der Rohstoffe bietet zusätzlich eine Plausibilitätsprüfung im Produktionsprozess.
    Die Rohstoffe und Zwischenprodukte werden während des gesamten Produktionsablaufs über Barcode oder RFID identifiziert und durch die Anlage verfolgt. Alle Wiegevorgänge werden erfasst und dem Endprodukt datentechnisch zugeordnet. Im Falle eines Qualitätsproblems bei einem Rohstoff, ist über unser Produktionsleitsystem eine lückenlose Auflistung der Produktionsschritte möglich und dadurch ist jeder Rohstoff vom Wareneingang bis zum Endprodukt nachvollziehbar.
     
  • Kastor DataCockpit – neue Funktionen zur Datenanalyse
      um Anlagen noch transparenter zu gestalten und Verbesserungspotential zu zeigen

    Im Allgemeinen geht es bei Datenanalyse darum, aus Daten Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei werden die Daten mit Hilfe unterschiedlicher Techniken anders strukturiert, geordnet und dargestellt, sodass das Erkennen von Zusammenhängen und Abhängigkeiten in Daten sichtbar werden und die Ergebnisse als Grundlage zur Produktionsoptimierung dienen.
    Der Vorteil liegt im Mehrwert bisher ungenutzter Daten, welche im Betrieb von Anlagen oder Anlagenkomponenten anfallen.
    Kastor DataCockpit zeigt mögliche Schwachstellen oder dient der Fehlervermeidung. Somit schafft man durch die Datenanalyse die Voraussetzung für ein permanentes Verbessern der Anlage oder bestimmter Anlagenkomponenten. Natürlich steht dabei das Thema Datensicherheit an erster Stelle.
     
  • Kastor HostLink – Schnittstellen zu ERP Systemen
      um Anlagen optimal in ihre Businesswelt zu integrieren

    Soll bei der Verbindung von Leitsystemen mit ERP Systemen eine universelle Schnittstellen-Software verwendet werden, so werden angesichts der Vielfalt der auszutauschenden Datenarten und Speichervarianten hohe Anforderungen an die Flexibilität einer solchen Lösung gestellt.
    Um ihre Anlagensteuerung mit dem ERP System zu verbinden, kommt HostLink als Software-Gateway zum Einsatz. Produktionsaufträge werden von ERP zur Steuerung übertragen, Produktionsergebnisse werden an ERP zurückgemeldet. Damit ist eine lückenlose Einbindung der Produktion in die Firmen-IT-Welt gewährleistet.